FC Wesuwe  -  SV Bokeloh = 1:2 (0:1)

Tore : 0:1 (20.) 1:1  Jonas Nintemann (59.) 1:2 (88.)

Aufstellung :  Jochen Arndt – Steffen Kathmann, Marco Feringa, Niklas Wessels, Simon Gebben – Janis Poker, Luis Lübbers, Simon Schulte, Jens Hüsers, Jonas Wübben – Jonas Nintemann

Bank : Daniel Schulte, Fynn Specken, Simon Vohs, Christian Hocke, Alexander Lilienbaum, Simon Albers

Die Situation bei der „Ersten“ wird immer hoffnungsloser. Trotzdem gehen Trainer und Mannschaft jedes Spiel wieder mit neuem Mut an. Keeper Mario Tembaak hat im letzten Spiel die rote Karte gesehen und fehlte gesperrt. Da auch die Torhüter der anderen Mannschaften nicht zur Verfügung standen, reaktivierte man Jochen Arndt von der „Alten Herren“. Er sollte mit seiner Erfahrung die Defensive organisieren. Und das sollte auch von Anfang an sehr gut funktionieren.

Der Gast hatte zwar mehr Ballbesitz – konnte sich aber keine nennenswerten Chancen herausspielen. Wieder mal führte eine Unaufmerksamkeit zum Rückstand. Bei einer Ecke konnte ein Bokeloher Spieler unbedrängt am „langen Pfosten“ zum 0:1 einköpfen. Die Gäste wollten schnell auf 2:0 erhöhen, aber im Gegensatz zu vielen anderen Spielen, blieb der FC diesmal stabil. Und mal erspielte sich auch selber einige gute Chancen. Es blieb bis zum Halbzeitpfiff jedoch beim 0:1.

Auch im zweiten Abschnitt stand die „Erste“ defensiv stabil. Die Gäste erspielten sich auch weiterhin fast keine Möglichkeiten. Der FC spielte mutig nach vorne und wurde in der 59. Minute belohnt. Aus dem Gewühl traf Jonas Nintemann sehenswert zum verdienten Ausgleich.

Nun war die 1. Mannschaft der Führung sogar näher als Bokeloh. Aber es fehlte immer die letzte Entschlossenheit.

In der 88. Minute zeigte sich warum die Gäste um den Aufstieg spielen. Das erste Mal konnte man mit einem guten Pass die Abwehr aushebeln, ein Spieler war durch und auch der starke Jochen Arndt war gegen den Schuss aus kurzer Entfernung machtlos.

Man kann der 1. Mannschaft viel vorwerfen aber nicht, dass sie nicht kämpft und alles reinhaut.

Sinnbild für die Situation dann in der Nachspielzeit. Simon Vohs zieht im Strafraum an seinem Gegenspieler vorbei, der ihn nur mit einem Foul stoppen kann. Der sonst wirklich gute Schiedsrichter entschied jedoch zur Verwunderung wohl aller Beteiligten auf gelbe Karte wegen einer „Schwalbe“. So blieb es dann bei der 1:2 Niederlage.

Wenn selbst der Gegner Komplimente verteilt aber auch Mitleid hat, tut das schon weh. Eine gute Leistung über die komplette Spielzeit wurde nicht mal mit einem Punkt belohnt.

Ein ganz dickes Dankeschön an Jochen Arndt, der kurzfristig aushalf und eine überzeugende Leistung ablieferte. Mit seiner Erfahrung hat er die Defensive stabilisiert und hervorragend organisiert.  

(Bericht N. Kuhr)