Liebe Sportfreunde,

Ein außergewöhnliches und herausforderndes Jahr geht zu Ende. Ein Jahr, dessen Verlauf und Intensität zu Beginn nicht annähernd so erwartet werden konnte.

Aus Sicht des FC Wesuwe begann es zunächst noch recht erfolgversprechend. Im Finalturnier des eFootball-Cups in Barsinghausen erreichte ein Team des FC Wesuwe eine beachtliche Platzierung; Wesuweer Jugendteams spielen eine erfolgreiche Hallen-Stadtmeisterschaft; A-Jugend nach sensationeller Erfolg-Serie erneut Emslandmeister. So lauteten die Schlagzeilen zu Beginn des Jahres in den Medien. Auf der gerade noch durchgeführten Generalversammlung im März wurde Ferdi Fenslage einstimmig im Amt bestätigt.

Dann kam die Pandemie und schlug mit aller Härte zu.

Mitte März setzte der Niedersächsische Fußballverband aufgrund der rasant steigenden Corona-Fall-Zahlen den Spielbetrieb vollständig bis auf weiteres aus. Alle sportlichen Aktivitäten auf Rasen und in der Halle wurden auf null heruntergefahren.

Die Pandemie bereitete auch allen weiteren geplanten Veranstaltungen ein schnelles Ende: Ausfall des HSV-Fußballcamp, Ausfall des Bulster-Turniers, Ausfall der Helfer- und Gönnerparty, Ausfall der Fußball-Trimm-Dich-Spiele.

Nur allmählich gingen die Infektions-Zahlen aufgrund des harten „Lockdown“ im Juni und Juli schrittweise wieder herunter.

Im August wurden mit Freigabe der spielleitenden Instanz die Planungen zur „Wiederaufnahme eines eingeschränkten Spielbetriebes“ wieder aufgenommen. Durch Vorlage eines schlüssigen „Hygiene-Konzept“ nahmen auch beim FC Wesuwe die sportlichen Aktivitäten langsam wieder Fahrt auf.

Mit Verspätung begann im September auf Kreisebene die Fußball-Saison 2020/21 für den Jugend- und Erwachsenenbereich. Auch Zuschauer waren unter Einhaltung strenger Auflagen wieder zugelassen. Die Sporthalle wurde für den Breitensport wieder geöffnet.

Doch insbesondere Kanzlerin Angela Merkel warnte schon im Oktober vor dem Beginn einer noch härteren „zweiten Corona-Welle“.

So kam es dann auch. Wieder stark ansteigende Infektionszahlen ließen ein weiteres Abwarten und Fortführen des Spielbetriebes nicht mehr zu. Ende Oktober wurde der Spielbetrieb dann endgültig eingestellt. Auch der für Oktober geplante Sportlerball und die traditionelle Nikolausfeier im Dezember mussten daraufhin abgesagt werden.

Mit dem erneuten „Lockdown“ endet ein Sportjahr, das es in dieser Form noch nicht gegeben hat und hoffentlich nicht wieder geben wird.

Dennoch kann der FC Wesuwe auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Der Sportrasen auf dem Hauptplatz wurde im Mai vollständig neu eingesät und kann im Frühjahr 2021 hoffentlich wieder für den Spielbetrieb freigegeben werden. Auf dem C-Platz wurde ein Bohrbrunnen installiert, so dass im kommenden Jahr alle drei Plätze gleichzeitig mit ausreichend viel Wasser versorgt werden können.

Die Planungen für den Bau des Soccer-Court, die aufgrund eines Lärmschutz-Gutachtens fast zum Erliegen gekommen waren, wurden im Herbst wieder aufgenommen und der Vorstand in Zusammenarbeit mit den Gremien von Stadtrat und -Verwaltung sind jetzt zuversichtlich, dass das Bauprojekt doch noch umgesetzt werden kann.

Der Pandemie betreffend gibt es berechtigte Hoffnungen auf ein „Zurück zur Normalität“ im Jahr 2021. Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hat aktuell grünes Licht für den Einsatz des Covid-19-Impfstoffs gegeben. Mit dem Start der Impfungen wird in Kürze gerechnet.

Dennoch kann ein Ende dieser sehr schwierigen Zeit zu diesem Zeitpunkt nicht vorausgesagt werden.

Umso mehr gilt der Dank des Vorstandes allen ehrenamtlich Tätigen des FC Wesuwe, die sich mit enormen Mehraufwand in diesem Jahr für den Sportverein eingesetzt haben. Vielen Dank auch an die Sponsoren, die dem FC Wesuwe ungeachtet der eigenen Belastungen durch die Pandemie die Treue gehalten haben. Das unterstreicht den großen Zusammenhalt innerhalb des FC Wesuwe.

Wir wünschen allen Mitgliedern, Freunden und Gönnern ein friedvolles und vor allem gesundes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein hoffentlich besseres Jahr 2021. Passt auf Euch auf, bleibt gesund und vor allem bleibt zuversichtlich.

(Für den Vorstand, Gerd Stroot)