SpG. Stavern/Apeldorn - FC Wesuwe = 3:2 (3:1)

Tor : 0:1 Uwe Rolfes (5.); 1:1 (11.); 2:1 (24.); 3:1 (36.); 3:2 Oliver König /FE (50.)

Tembaak- König, Specken, Wessels, Schulte S., Keen - , Zumbeel, Specken, Schulte D., Hüsers - Briese

Bank: Kloppe, Hocke, Kathmann

Auswechslungen : Kathmann für Hüsers, Hocke für Briese, Kloppe für Zumbeel

Nach dem 6-Punkte Wochenende über Ostern konnten die FC-Jungs mal eine Woche durchpusten. Doch jetzt warten 6 Spiele in 17 Tage. Den Anfang machte das Duell mit der Spielgemeinschaft Stavern/Apeldorn (im weiteren Text nur noch SG genannt). Der Gegner verfügt über eine offensivstarke Truppe und spielte noch auf ihrem geliebten kleinen Platz in Apeldorn. Dort strauchelten auch schon die „großen“ der 1. Kreisklasse. Man war gewarnt und wollte vor allen Dingen Defensiv gut stehen. Das klappte auch zu Beginn sehr gut und man klärte hinten kompromisslos. Bereits nach 5 Minuten konnte die 1. Mannschaft in Führung gehen. Oliver König legte den Turbo ein und pflügte von hinten durch die Reihen. Er bediente Uwe Rolfes der zum 1:0 vollendete. Anschließend hatte der Gastgeber eine Riesengelegenheit die aber vergeben wurde. Aus unerklärlichen Gründen agierte die „Erste“ in der Folgezeit nicht mehr kompromisslos, sondern meinte locker und flockig spielen zu können. Das wurde prompt in der 11. Minute bestraft. Nach einem unnötigen Ballverlust konnte ein Spieler der SG unbedrängt aus ca. 20 m abziehen und es stand 1:1. Kurze Zeit später besaß Uwe Rolfes die dicke Gelegenheit den FC wieder in Front zu bringen. Aber er setzte die Kugel frei vor den SG-Keeper über das Tor. Das zweite Tor der Gastgeber war fast eine Kopie vom 1:1. Wieder ein völlig unnötiger Ballverlust und wieder konnte ein SG-Spieler aus der Distanz vollenden. Wieder nur zwölf Minuten später durfte ein SG-Angreifer relativ ungestört in den Strafraum eindringen. Sein Schuss konnte Keeper Mario Tembaak nicht festhalten und ein weiterer Angreifer der Gastgeber staubte zum 3:1 ab. Unglaublich, wie man sich in 25 Minuten das komplette Spiel versauen konnte. Jens Hüsers hatte noch eine dicke Gelegenheit per Kopf. In der 40. Minute war dann Schluss für ihn und er musste verletzungsbedingt vom Feld. Ihn ersetzte Steffen Kathmann. Mit einem 1:3 ging es in die Pause.

Trainer Christian Wobken war völlig bedient. Es war ihm ein Rätsel warum seine Jungs nach der frühen Führung so sorglos und lässig agierten. Man hatte vor den schnellen Angriffen der SG gewarnt, aber das wurde nicht gehört. So lag man völlig überflüssig mit 2 Toren hinten. Aber man habe ja auch noch 45 Minuten Zeit den Rückstand aufzuholen. Und den sichersten Eindruck hinterließ die Defensive des Gegners nun wirklich nicht. Und die 1. Mannschaft war nun viel griffiger und giftiger. Aufregung in der 48. Minute. Ein Spieler der SG spielte zu seinem Keeper zurück und dieser nahm den Ball mit den Händen auf. Der Pfiff des Schiedsrichter blieb zur Verwunderung aus. Nicht aber zwei Minuten später. Da wurde Daniel Schulte rüde im Strafraum „gefällt“. Logische Konsequenz Elfmeter. Diesen verwandelte Kapitän Oliver König gewohnt souverän. Daniel Schulte kam nach einer längeren Behandlung auf das Feld zurück. In der Folgezeit war es eine hart umkämpfte, aber spielerisch nicht gerade hochklassige Partie. Aber auf jeden Fall spannend. Für Kai Briese kam Christian Hocke in die Partie. Der sollte vorne noch mal für Wirbel sorgen. Und tatsächlich war der FC weiterhin das etwas gefährlichere Team. So konnte man einige male von der rechten Seite in den Strafraum vordringen, die Hereingaben wurden jedoch abgewehrt. Dann kam auch noch Pech dazu. Nach einer der vielen Hereingaben versuchte Christian Hocke einen Abschluss. Hinter ihm hätte aber Daniel Schulte völlig frei gestanden. Aber er konnte „Schlitzi“ im Rücken nicht sehen. Für die letzten Minuten kam auch noch Joshua Kloppe für Jörn Zumbeel ins Spiel. Die letzte Möglichkeit hatte kurz vor dem Ende Steffen Kathmann. Er kam aus ca. 15 m im Anschluss an einen Eckball zum Abschluss, drosch die Kugel aber in den Apeldorner Nachthimmel. Kurze Zeit später war dann Schuss.

Fazit : Fahrlässig hat man einen oder sogar drei Punkte weggeschmissen. In wenigen Minuten hat man sich eine gute Ausgangslage selber zerstört und musste eine überflüssige Niederlage einstecken.