FC Wesuwe : DJK Geeste = 3:4 (1:1)

Tore: 1:0  Matthias Specken (15.) 1:1  (35.) 2:1  Andre Büscher (52.) 2:2  FE (58.) 2:3  (70.) 2:4  (75.) 3:4  Simon Vohs (89.)

Aufstellung: Tembaak – Kathmann,Feringa, Specken F., Schulte D. –  Hüsers, Zumbeel,  Specken M, Rolfes, Grönninger  – Büscher

Bank:  Keuter, Wübben, Vohs, König

Auswechslung:   Keuter für Zumbeel, König für Büscher, Wübben für Grönninger, Vohs für Kathmann

Wieder hatte Trainer Bernd Poker Personalsorgen. Es fehlten einige Spieler und  andere plagen sich mit Verletzungen herum. So unterstützten Jonas Wübben, Simon Vohs und der für dieses Spiel reaktivierte Oliver König die Erste Herren.

Trotz der vielen Ausfälle startete der FC gut in die Partie und konnte diese auch fortan dominant gestalten. Das erste Tor fiel nach genau 15 gespielten Minuten, als Manni Specken nach einem Freistoß und einem komischen Klärungsversuch des Geester Torwarts nur noch aus fünf Metern per Seitfallzieher den Ball ins Tor donnern musste. Kurz im Anschluss an diese Führung hatte Andre Büscher die super Möglichkeit auf 2:0 zu erhöhen. Er zielte aus kurzer Distanz jedoch eindeutig zu hoch. Nun plätscherte das Spiel etwas vor sich hin. Lediglich die Entscheidungen des Schiedsrichters sorgten in dem bis dahin fairen Spiel für Kopfschütteln. Abseits nach Einwurf oder ganz leichter Körperkontakt und Foul auf beiden Seiten kann man mal pfeifen. So holte sich Jens Hüsers in der ersten Halbzeit noch eine fragwürdige gelbe Karte ab, die noch Folgen haben sollte. Aus einem fairen Spiel mit komischen Entscheidungen vom Schiedsrichter wurde ein hitziges Spiel mit vielen falschen Entscheidungen. Kurz vor der Pause konnte DJK Geeste aus der Distanz durch einen abgefälschten Schuss noch das glückliche 1:1 zur Pause erzielen. Dieser Schuss wäre sonst wohl eher über das Tor geflogen.

In der Pause wurde besprochen, dass man genauso konzentriert weiterspielen muss und vorsichtig in die Zweikämpfe gehen muss. Jörn Zumbeel wurde vorsichtshalber durch Lucas Keuter ersetzt, da man bei der Gelbflut Angst vor einer Gelb-Roten haben musste.

Die Erste Herrenmannschaft des FC spielte weiter guten Fussball und konnte folgerichtig durch den gut aufgelegten Andre Büscher die erneute Führung herausholen. Ein super Spielzug über die rechte Seite und Büscher hält den Schlappen hin. Nun war der FC eigentlich weiter obenauf. Leider bekam Geeste einen fragwürdigen Elfmeter zugesprochen, wobei der Geester Spieler bereits während er gefallen ist, schmunzeln musste. Dies brachte Jens Hüsers derart in Rage, dass er nicht wusste wohin mit seiner Verzweiflung. Er schrie und fluchte vor sich hin und sagte dann „Das kann man doch nicht pfeifen“. Dies wurde dann leider falsch ausgelegt, sodass Jens seine zweite gelbe Karte bekam. Den fälligen Strafstoß verwandelten die Geester sicher. Daraufhin versuchten die Wesuweer trotzdem das Spiel weiter positiv zu gestalten, was auch eigentlich gut gelang. Als Bernd Poker in der 70. Minute Jonas Wübben und Oliver König bringen wollte passierte just in diesem Moment das unglückliche 2:3. Kurz danach erfolgten die Auswechslungen. Dadurch, dass man nun hinten aufmachte, um noch zum Ausgleich zu kommen entstanden hinten größere Lücken, welche durch einen Konter zum 2:4 genutzt wurde. Weiterhin flogen die Gelben Karten durch die Luft, da das Spiel laut Schiedsrichter nun in eine härtere Phase geht und man da auch für leichte Fouls Gelb geben muss. Der FC kämpfte weiter um Tore um die Heimniederlage abzuwenden. Simon Vohs wurde kurz vor Schluss noch für Steffen Kathmann eingewechselt. Vohs wirbelte auf seiner rechten Seite noch das ein um andere Mal die Abwehr auf. Hierdurch konnte er auch den Anschlusstreffer erzielen. Kurz darauf wurde die Partie auch abgepfiffen.

Fazit :  Diese Heimniederlage ist eine der bittersten die es vermutlich in den letzten Jahren gab. Ein dominant und fair geführtes Spiel wird durch fragwürdige Entscheidungen in eine komplett andere Bahn gelenkt. Das Spiel wurde hitziger und durch die fragwürdige gelb-rote Karte konnte der FC das Spiel nicht mehr so dominant wie vorher gestalten.

(Oliver König)